Neu: "Delfine - das Geschäft mit den Meeressäugern"
Die aktuellste Filmdokumentation zur Delfinjagd!
Am 1. September 2010 hat die Jagd auf Delfine und Kleinwale im japanischen Taiji erneut begonnen. Auch atlanticblue ist wieder in Taiji, um wie in jedem Jahr die Jagd zu dokumentieren und um vor Ort alles zu tun, um die blutige Treibjagd zu beenden.
Rechtzeitig zur neuen Fangsaison veröffentlichen wir nun unsere Videodokumentation
„Delfine – das Geschäft mit den Meeressäugern“ auf DVD
Der Trailer zum Film:
Begleiten sie das Team von atlanticblue auf einer Reise zu den Orten, wo Delfine vor allem eines sind:
„Ein großes Geschäft“. Es geht um das Geschäft mit lebenden Delfinen für die weltweite Delfinariumsindustrie, aber es geht auch um das Geschäft mit getöteten Delfinen und den Handel mit Delfinfleisch.
Unsere Filmdokumentation führt uns zu freilebenden Delfinen, wir treffen Delfine in Gefangenschaft und gehen der Frage nach, woher so mancher der Delfine kommt, die wir in Delfinarien überall auf der Welt antreffen. Viele dieser Delfine stammen nicht aus Nachzuchten, wie wir immer wieder hören, sondern nicht selten aus Delfintreibjagen. Die bekannteste findet jedes Jahr in Taiji statt.
Der größte Teil der dort gefangenen Delfine wird getötet und das Fleisch vor Ort vermarktet. Eine größere Anzahl von Delfinen wird jedoch auch lebend gefangen und zu Delfinarien in alle Welt exportiert. In einem Fall war es uns möglich, einen solchen Delfinexport von Taiji zu seinem Bestimmungsort in der Türkei zu verfolgen und die Hintergründe zu recherchieren. Dabei konnten Mitarbeiter von atlanticblue als Erste nachweisen, dass das Ziel dieses Exports der türkische Freizeitpark Sealanya war. Solche und manch andere Delfinarien unterstützen letztendlich nicht nur den Lebendfang von Delfinen, sie unterstützen auch die Delfintötungen, die jedes Jahr für weltweite Empörung sorgen.
Der Film ist eine Produktion von atlanticblue und mit dem Kauf der DVD unterstützen Sie direkt unsere Arbeit zur Beendigung der Delfinfänge im japanischen Taiji. Bitte helfen Sie mit und unterstützen Sie unsere Arbeit. Der Film ist ab sofort auf DVD verfügbar und kann zum Preis von 16 Euro (inklusive Versand in Deutschland, Österreich, Schweiz) bei uns bestellt werden.
Überweisen Sie einfach den Betrag in Höhe von 16 Euro auf untenstehendes Konto mit dem Stichwort "DVD". Danach senden Sie uns bitte eine Mail an buero@atlanticblue.de und teilen uns Ihre Adresse mit. Wir werden Ihnen die DVD dann schnellstmöglich zusenden.
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1. Sept. 2010 - Die Delfinjagd im japanischen Taiji hat begonnen!
Wie zu erwarten war, beginnt auch in diesem Herbst erneut die Jagd auf Delfine und Kleinwale im japanischen Taiji. Der internationale Druck auf die Delfinjäger und die Delfinindustrie hat innerhalb der letzten Monate sicherlich viel Druck verursacht, aber die Delfinfänger von Taiji sind Ärger mit Delfinschützern und mit der Presse gewohnt. Daher ist der neuerliche Start der Fänge nicht verwunderlich.
Am Mittwoch, den 1. September fuhren die Fänger mit ihren Booten aufs Meer vor Taiji hinaus, um erstmals in dieser Saison 2010/2011 Delfine in die kleine Bucht von Taiji zu treiben. Hier droht den Delfinen wie in jedem Jahr das gleiche Schicksal - der größte Teil wird abgeschlachtet und einige wenige Tiere werden lebend gefangen und landen in Delfinarien und Freizeitshows. Doch am vergangenen Mittwoch hatten die Fänger kein großes Glück bei ihrer ersten Jagd. Sie konnten zwar eine Delfinschule sichten, es gelang ihnen jedoch nicht, die Delfine wie gewohnt in Richtung Bucht zu treiben - die Delfine entkamen.
Am darauffolgenden Tag, dem 2. September hatten die Delfine weniger Glück. Erneut fuhren die Fänger früh am Morgen mit 6 Fangbooten hinaus und konnten eine Gruppe von 20 Delfinen einkreisen und in die Bucht treiben. Wie es mit Ihnen am nächsten Tag weitergeht, ist jedoch unklar. Zu Beginn der Fangsaison werden unter Umständen einige Delfine lebend gefangen und die restlichen Delfine wieder freigelassen. Ebenso passierte es zu Beginn der letzten Fangsaison im September 2009. Damals wurden mehrere Delfine lebend abtransportiert und die restlichen freigelassen. Das war absolut ungewöhnlich. Normalerweise werden die restlichen Tiere ausnahmslos getötet. Das Geschehen durfte sogar von der Presse dokumentiert werden und es wurde verbreitet, Große Tümmler würden nicht mehr getötet, sondern "nur" noch Kleinwale. Das Kalkül der Fänger war, dass sich die weltweite Empörung womöglich legen könnte, wenn keine "Flipper"-Delfine mehr gefangen und getötet werden. Die Rechnung der Fänger ging jedoch nicht auf - die Proteste gingen weiter.
atlanticblue konnte gegen Ende des Jahres dann auch nachweisen, dass immer noch Große Tümmler gefangen und getötet werden - entgegen der Stellungnahme der Delfinfänger. Das Freilassen von Delfinen geschieht in Taiji ganz offenbar nur zu Showzwecken, um das Image der Fänger in der Öffentlichkeit etwas aufzupolieren. Tatsächlich aber gehen die Fänge gehen weiter - vorerst...
"Wir beobachten euch und wir machen euch berühmt - weltweit!"

Dezember 2009: Dieses Bild beweist, dass die Jagd auf Delfine, auch speziell auf Große Tümmler weitergeht.
Auf diesem Verarbeitungsboot, nur etwa 200 Meter vor der Bucht, werden gerade 4 Große Tümmler und
2 Rundkopfdelfine ausgenommen, die nur wenige Minuten zuvor in der Bucht von Taiji getötet wurden.
Diese Vorgänge konnten bisher noch nie gefilmt werden.
Frühjahr 2010:

atlanticblue ist wieder im japanischen Taiji, wo die alljährliche Treibjagd auf Delfine und Kleinwale stattfindet. Wir berichten und dokumentieren, was vor Ort gerade vor sich geht. Dieser Tage ruht die Delfinjagd. Doch ob die Jagd für diese Saison tatsächlich schon beendet ist, ist unklar. Der Druck der Medien und die Verleihung des Oscars an den Film "The Cove" zeigen deutliche Wirkung. Die Situation vor Ort ist extrem angespannt.
Die letzte Treibjagd hat hier offenbar vor rund drei Wochen stattgefunden, wobei diese jedoch nicht wie bisher üblich in der kleinen Bucht endete, sondern außerhalb, etwa einen Kilometer vor der Bucht und dem nahen Hafen von Taiji. Dabei wurden etwa ein halbes Dutzend Delfine in ein hufeisenförmiges Netz getrieben und dort vor Ort getötet oder lebend gefangen. Leider gibt es keine näheren Informationen, was dort genau vor sich ging, ob beispielsweise alle Tiere getötet wurden und wie viele lebend gefangen wurden. Es ist auch völlig unklar, ob es sich bei diesem Fang lediglich um eine einmalige Aktion dieser ungewöhnlichen Jagd handelte, oder ob es dabei um einen Test ging, den Fang und die Tötung eventuell zukünftig komplett außerhalb der medienträchtigen Bucht durchzuführen. Letzteres könnte durchaus möglich sein.
Die Delfinfänger versuchten schon immer, Dokumentationen und insbesondere die Bildberichterstattung zu verhindern. Insbesondere blutige Bilder aus der Bucht heizen die Proteste gegen den hiesigen Delfinfang ständig neu an. Daher konnten wir bereits im Dezember erstmals dokumentieren und veröffentlichen, dass die Fänger eine neue nahezu unblutige Tötungsmethode anwendeten, um eine Rotfärbung der Bucht zu verhindern. Die Erstellung von neuen blutigen Bildern sollte so verhindert werden. Offenbar gibt es bei den Fängern jedoch durchaus die Überlegung, ob die Fänge und Tötungen nicht komplett außerhalb der Bucht durchführbar sind. Das hätte für die Fänger eben den großen Vorteil, dass das Thema „Die Bucht“ auf einen Schlag erledigt wäre, die Fänge jedoch an anderer Stelle weitergehen würden. Würden die Fänge tatsächlich in Zukunft vor der Küste stattfinden, wäre eine Medienberichterstattung sehr erschwert und der bisherige Fokus auf die Bucht wäre vorbei. Für die Fänger ist es sicherlich ein reizvoller Gedanke, sich so von der Bucht und dem mit ihr verknüpften Medieninteresse zu verabschieden.

Links: Die Delfinfänger müssen sich dieser Tage mit dem Fang von Thunfischen begnügen, sofern sie überhaupt den Hafen von Taiji verlassen. Auch das Verarbeitungsboot, die "Isana", auf dem die Delfine vor der kleinen Bucht ausgenommen werden, liegt seit Wochen ungenutzt im Hafen von Taiji.
Natürlich ist das nur eine Spekulation und niemand weiß im Moment, wie es hier weitergeht. Tatsache ist, dass die letzte Treibjagd offenbar vor rund drei Wochen stattfand und diese wie beschrieben außerhalb der Bucht mit dem Fang von etwa einem halben Dutzend Delfinen endete. Das bisher keine weitere Jagd stattfand, dafür gibt es vermutlich mehrere Gründe. Ganz klar hat die Verleihung des Oscar an den Dokumentarfilm „The Cove“ zu einer starken Verunsicherung hier in Taiji geführt. Wir haben von mehrfach gehört, dass die Stimmung in Sachen Delfinfang hier in Taiji noch niemals so schlecht war, wie jetzt im Moment. Auch die Polizei erklärte uns, dass die Einwohner als Folge der Preisverleihung extrem nervös und angespannt wären. Der Grund liegt vor allem darin, dass sie sich in diesem Film falsch dargestellt fühlen. Zudem werden illegale Praktiken bemängelt, die zur Erstellung der Films geführt hätten, beispielsweise der Einsatz von versteckten Kameras. In der japanischen Presse wurde über die Oscar-Verleihung ausführlich berichtet, jedoch wird der Film und die Auszeichnung im allgemeinen sehr negativ bewertet. Die Japaner fühlen sich durch den Preis regelrecht angegriffen und reagieren mit Verärgerung. Um die eigentliche Sache, den Delfinschutz, geht es dabei kaum. Im Mittelpunkt der Berichterstattung steht ganz klar der scheinbare Angriff auf japanische Werte und Traditionen.
Die Delfinfänger warten daher eventuell erst einmal ab, wie sich die Medienlage weiter entwickelt und entscheiden dann, ob die Jagd in dieser Saison weitergeführt wird, oder sie vielleicht schon frühzeitig beendet wird, um dem Medienrummel keine neue Nahrung zu geben. Die Delfinjagd ist ohnehin anscheinend zu Ende. Wenn überhaupt, dann finden jetzt nur noch Fänge von Kleinwalen statt. Doch hier ist Vorsicht geboten, denn für die hiesigen Delfinfänger bedeutet dies nur, dass jetzt keine Großen Tümmler, Fleckendelfine und Weißseitendelfine mehr gefangen werden. Rundkopfdelfine, denen die für „Flipper“-Delfine so typische lange Schnauze fehlt, werden hier nicht als Delfine, sondern zusammen mit den Grindwalen zu den Kleinwalen gezählt. Diese dürfen noch bis zum Mai gejagt werden, es sei denn, die Jagd wird vorzeitig beendet, oder sie ist bereits beendet. Die letztere Frage zu klären ist eine unserer Aufgaben im Moment hier vor Ort. Die Delfinfänger beschäftigen sich im Moment offensichtlichersatzweise mit dem Thunfischfang. Einige ihrer Boote sind immer wieder unterwegs, aber Delfine oder Kleinwale werden dabei nicht gefangen.
Schwimmende Delfinkäfige im Hafen von Taiji. Hier werden im Moment etwa 20 Define gefangen gehalten. Sie sind für den Export bestimmt, für Delfinarien und Freizeitparks. Es handelt sich bei den Delfinen hauptsächlich um Große Tümmler, aber auch um Rundkopf- und Weißseitendelfine.
Die Situation vor Ort ist auf jeden Fall im Moment sehr angespannt und unsere Arbeit gestaltet sich daher sehr schwierig in Taiji. Wir von atlanticblue sind im Moment die einzigen westlichen Beobachter, die vor Ort sind und das Geschehen verfolgen können. Die Einwohner sind extrem aufmerksam und auffallend nervös. Werden wir bei unseren Observationen beobachtet, so wird sofort die Polizei verständigt und immer wieder kommt es vor, dass wir mit Autos verfolgt werden. Aber letztendlich zeigt das Verhalten der Einwohner von Taiji dieser Tage auch deutlich, dass der internationale Druck, die Delfin- und Kleinwalfänge zu beenden, durchaus seine Wirkung zeigt.
Dies muss jedoch nicht bedeuten, dass Der Delfinfang in Taiji bald der Vergangenheit angehört. Die Delfinfänge in Taiji sind nicht so einfach zu beenden! Die intensiven Bemühungen zur Beendigung des Delfinfangs, die Protestaktionen, die Arbeiten und Dokumentationen vor Ort müssen unermüdlich weitergehen. Die Delfinfänger werden insbesondere in den nächsten Monaten genau darauf achten, wie sich das Medieninteresse entwickelt und ob das allgemeine Interesse im Laufe der Zeit nach dem Oscar für „The Cove“ womöglich nachlässt. Diese Chance dürfen die Delfinfänger nicht bekommen. Unsere Botschaft an die Delfinfänger in Taiji ist klar und unmissverständlich: „Wir beobachten euch und wir machen euch berühmt – weltweit!“
Frühjahr 2010: Der Delfinfang in Taiji geht weiter!
Trotz aller internationaler Proteste, der Delfinfang im japanischen Taiji geht auch 2010 weiter. Im Herbst letzten Jahres keimte die Hoffnung, die Delfinfänger könnten endlich einlenken und die alljährliche Jagd auf die rund 2300 Delfine und Kleinwale beenden. Doch atlanticblue konnte im Dezember letzten Jahres nachweisen, dass die blutige Jagd nach wie vor stattfindet. Auch Große Tümmler werden wieder getötet.
Im September letzten Jahres erklärten die Delfinfänger, sie würden zukünftig auf den Fang von Großen Tümmlern verzichten und sich "nur noch" auf den Fang von Kleinwalen beschränken. Zur Bestätigung ließen sie im September sogar mehrere Große Tümmler frei, die sie kurz zuvor gefangen hatten. Wir waren von Anfang an skeptisch und sollten recht behalten. Schnell stellte sich heraus, dass diese Aktion lediglich ein Täuschungs-manöver war, um die Medien abzulenken und den Druck auf die Delfinfänger zu nehmen, den die internationale Berichterstattung aufgebaut hatte.
Nachdem der Dokumentarfilm "The Cove" in die Kinos kam, sollte der Eindruck erweckt werden, alles wäre nur halb so schlimm, denn jetzt werden keine Flipper-Delfine, also keine Großen Tümmler mehr gefangen. Die Rechnung der Delfinfänger ging teilweise auf, denn in mehreren Medien wurde dies bestätigt und es wurde berichtet, die Delfinfänge in Taiji würden aufgrund der Proteste zumindest eingeschränkt. Ein großer Irrtum, wie sich schnell herausstellen sollte. Diese Fehlinformationen sind nicht zuletzt die Folge von oftmals veralteten Informationen und fehlendem aktuellen Medienmaterial. Weit verbreitet ist die Ansicht, dass die Vorgänge in Taiji duchgehend überwacht und dokumentiert würden. In Wirklichkeit ist dies nicht der Fall. Schon im Film "The Cove" ist gut beschrieben, dass die Dokumentation vor Ort schwierig und nicht immer ungefährlich ist.
Die meiste Zeit findet keine Dokumentation vor Ort statt - die Delfinfänger sind daher oft ungestört - hier setzen wir von atlanticblue mit unserer Arbeit an.
Wie kann der Delfinfang in Taiji beendet werden?
Unserer Ansicht nach ist der Delfinfanng in Taiji nicht von heute auf morgen zu beenden. Die japanischen Delfinfänger werden seit Jahrzehnten mit Protesten und Empörung konfrontiert und sie haben sich darauf eingerichtet. Kaum jemand in Taiji versteht die Aufregung wegen des dortigen Delfinfangs. Während die Arbeit der Journalisten noch als legitime Arbeit vor Ort angesehen wird, so fehlt den meisten Einwohnern das Verständnis, wieso Delfine überhaupt schützenswert sind. Es wird in der Wertigkeit nicht unterschieden zwischen Fisch und Delfin. Das Grundverständnis, Wale und Delfine als schützenswert anzusehen, so wie in der westlichen Welt, fehlt einfach. Die größte Chance, den Delfinfang in Taiji zu beenden, ist die Tatsache, dass das Delfinfleisches hochgradig mit Quecksilber und anderen Schwermetallen belastet ist. An dieser Tatsache kommen auch die Delfinfänger von Taiji nicht vorbei. Die Belastung ist derart hoch, dass das Fleisch eigentlich nicht in den Handel gelangen dürfte. Bis vor kurzem war Delfinfleisch fester Bestandteil der Schulspeisung in Taiji. Das hat sich jetzt geändert. Seit kurzem verzichten die Schulen auf Delfinfleisch und weichen auf das weniger belastete Fleisch von Zwergwalen aus.
In der japanischen Gesellschaft ist der Delfinfang von Taiji kein echtes Thema. Schon eher sorgt die zunehmende Berichterstattung über Quecksilber im Delfinfleisch für Aufsehen. Der Ruf des Delfinfleisches steht somit auf dem Spiel. Jedoch auch der Ruf Taijis leidet. Nicht wenige in Taiji fragen sich daher, ob der Delfinfang und die damit verbundene Berichterstattung dem Ort Taiji nicht letztendlich mehr schadet, als nützt. Lediglich rund 30 von etwa 300 Fischern im Ort beschäftigen sich mit der Delfinjagd, jedoch alle haben unter dem zunehmend schlechten Ruf des Ortes in der Weltpresse zu leiden. Broom, die australische Partnerstadt Taijis, kündigte vor kurzem die Städtepartnerschaft auf - wegen des Delfinfangs in Taiji. Das ist für die Einwohner Taijis eigentlich ein harter Schlag, doch im Rathaus von Taiji sagte man uns auf Nachfrage, ihnen wäre über diese Entscheidung der Stadt Broom nichts bekannt. Verdrängung ist in Taiji ein verbreitetes Phänomen.
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Die meisten der Delfine und Kleinwale werden getötet und ihr Fleisch verkauft. Nur etwa 100 Tiere werden lebend für Delfinarien und Freizeitparks gefangen. 


