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Wo liegt Taiji?

Taiji liegt südwestlich von Osaka in der Provinz Wakayama.

Lizenz zum Töten:

Während der aktuellen Fangsaison von September 2011 bis April 2012 dürfen in Taiji über 2000 Delfine und Kleinwale gefangen werden.

Die meisten der Delfine und Kleinwale werden getötet und ihr Fleisch verkauft. Nur etwa 100 Tiere werden lebend für Delfinarien und Freizeitparks gefangen.
Nur etwa 30 der rund 300 Fischer in Taiji haben die Lizenz zum Töten und nur 17 kleine Boote dürfen für den Fang der Delfine eingesetzt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Unterstützen Sie uns bei unserer Arbeit gegen den Delfinfang in Taiji!

Vor Ort arbeiten wir aktiv an der Beendigung der Delfin-fänge. Bitte unterstützen Sie uns dabei.

Wir freuen uns über jede noch so kleine Spende, werden Sie Fördermitglied von atlanticblue oder unterstützen Sie unsere Arbeit durdch eine symbolische Patenschaft.

atlanticblue e.V.
ist als gemeinnützig anerkannt und Spenden sind steuerlich absetzbar.

Schlagende Argumente

Die Delfinfänger kommen - und sie bringen schlagende Argumente mit. Das ist nicht immer ungefährlich und nicht gut fürs Equipment. Die gute Kamera sollte daher besser im Hintergrund bleiben... Meistens gehen derartige Konfrontationen glimpflich aus, doch die Stimmung der Delfinfänger wird immer gereizter. Der Druck über die Medien lässt nicht nach und so steht ihr lukrativer Verdienst auf dem Spiel.
Delfinfänger in der Bucht von Taiji. Mit Netzen werden Delfine voneinander separiert. Ohnehin ist die kleine Bucht komplett mit Netzen abgesperrt. Die Delfine haben keine Chance zu entkommen und über die Netze springen die Delfine nicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Der blutige Weg bis zum Supermarkt

In erster Linie werden die Delfine und Kleinwale wegen ihres Fleisches getötet. Nur wenige Delfine werden lebend gefangen - für Delfinarien und Freizeitparks weltweit. Doch eigentlich dürfte das Fleisch überhaupt nicht in den Handel gelangen, den das Fleisch ist hochgradig mit Quecksilber belastet. Eine große Gefahr zumindest für alle, die regelmäßig Delfinfleisch verzehren.

Es ist ein blutiger Weg von der Bucht in Taiji bis zum Verbraucher. Kaum ein Japaner vor Ort weiss, unter welchen Umständen die Delfine gefangen und getötet werden. Die meisten Delfine werden mit dem Messer getötet, aber nicht immer bedeutet das für die Delfine einen schnellen Tod.

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Video:
Dezember 2009: Im Video ist zu sehen, wie die vor wenigen Minuten getöteten Delfine, mit der Schwanzflosse am Bug der Boote befestigt, abtransportiert werden. Doch die Delfin-schlächter warten mit dem Transport nicht immer solange, bis die Delfine wirklich tot sind. Der Delfin vorne rechts am Bug lebte noch während des Transports. Da die Delfine mit der Schwanzflosse am Boot angebunden werden, kann der Delfin seinen Kopf nicht über Wasser halten - er ertrinkt.

  Linkes Bild: kurz darauf befinden sich die Delfine auf einem Verarbeitungsboot, dass unmittelbar vor der Bucht vor Anker liegt. Hier werden die Delfine ausgenommen und dann zum Hafen von Taiji transportiert. Rechtes Bild: Die Delfine werden im Hafen von Taiji angelandet. Mit blauen Planen versuchen die Fänger den Blick auf die toten Delfine zu verdecken - Dokumentation unerwünscht!

 Grausame Tricks

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Video:
Aktuelle Aufnahmen von der Tötung von Rundkopfdelfinen. Seit Jahren gehen Bilder um die Welt auf denen zu sehen ist, wie sich die gesamte Bucht vom Blut der Delfine rot färbt. Um diese blutigen Bilder zu vermeiden, haben sich die Fänger eine spezielle Technik ausgedacht: Den Delfinen wird eine Metallstange in den Hinterkopf geschlagen um sie so zu töten. Dann wird mit Hilfe eines Hammers ein kleiner Holzklotz in die Wunde geklopft, damit kein Blut austreten kann. Die typische rote Farbe der Bucht wird somit weitgehend vermieden.

Eine grausige Prozedur, denn wir konnten mehrfach beobachten, dass die Delfine nicht immer tot waren wenn sie anschließend, am Boot befestigt und mit dem Kopf unter Wasser hängend, abtransportiert wurden. Die Fänger scheint das nicht zu berühren.

 Video: Delfinfleisch im Supermarkt

Video:
Ein typischer Supermarkt in Taiji und Umgebung. Dominierend sind Fischprodukte aller Art in großer Auswahl. Daneben finden sich jedoch auch zahlreiche Produkte aus Delfinfleisch das hier als "Gondo" bezeichnet wird. Unklar ist, um welche Delfinart es sich bei den jeweiligen Produkten handelt. Hauptsächlich wird jedoch das Fleisch von Grindwalen und Rundkopfdelfinen verwendet. Wir können jedoch davon ausgehen, dass auch das Fleisch von Großen Tümmlern verarbeitet wird.

Delfinfleisch in einem der zahlreichen Supermärkte vor Ort. Das Fleisch ist meist dunkel bis schwarz und wenig ansprechend. Dieses Stück Delfinfleisch kostet umgerechnet etwa 4 Euro, das Kilo etwa 40 Euro.

 

Ein typisches Delfinprodukt, dass überall zu finden ist. Es handelt sich dabei um Stücke von fast schwarzer Haut mit der darunterliegenden Speckschicht. Das Fleisch wird getrocknet und ist so auch ohne Kühlung längere Zeit haltbar. Beim Trocknungsprozeß krümmt es sich und bildet diese typische Form.

 

 Das Delfinfleisch ist hochgradig mit  Quecksilber belastet

Eigentlich dürfte das Delfinfleisch gar nicht in den Handel gelangen, da es eine hohe Belastung mit Quecksilber und anderen Schwermetallen aufweist. Das Problem ist zwar bekannt, aber die Behörden schrecken vor einschneidenden Konsequenzen bisher zurück.

Die japanische Bevölkerung ist hinsichtlich der Quecksilberbelastung durchaus sensibilisiert, da die vom Quecksilber verursachte Minamata-Krankheit, verursacht durch Industrieabwässer, in der Vergangenheit für großes Aufsehen gesorgt hat. Das jedoch "Naturprodukte" wie Delfin- und Walfleisch ebenfalls hoch belastet sind, wird gerne ausgeblendet. Nur langsam setzt sich diese Tatsache in den Köpfen der Japaner durch. Immerhin wird kein Delfinfleisch mehr zur Schulspeisung in Taiji eingesetzt. Der nächste Schritt wäre konsequenterweise, allein schon aus gesundheitlichen Gründen ganz auf das Fleisch von Delfinen und Walen zu verzichten.