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Wo liegt Taiji?

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Taiji liegt südwestlich von Osaka in der Provinz Wakayama.

Lizenz zum Töten:

Während der aktuellen Fangsaison von Oktober 2010 bis April 2011 dürfen in Taiji über 2000 Delfine und Kleinwale gefangen werden.

Die meisten der Delfine und Kleinwale werden getötet und ihr Fleisch verkauft. Nur etwa 100 Tiere werden lebend für Delfinarien und Freizeitparks gefangen.
Nur etwa 30 der rund 300 Fischer in Taiji haben die Lizenz zum Töten und nur 17 kleine Boote dürfen für den Fang der Delfine eingesetzt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Unterstützen Sie uns bei unserer Arbeit gegen den Delfinfang in Taiji!

Vor Ort arbeiten wir aktiv an der Beendigung der Delfin-fänge. Bitte unterstützen Sie uns dabei.

Wir freuen uns über jede noch so kleine Spende, werden Sie Fördermitglied von atlanticblue oder unterstützen Sie unsere Arbeit durdch eine symbolische Patenschaft.

atlanticblue e.V.
ist als gemeinnützig anerkannt und Spenden sind steuerlich absetzbar.

Schlagende Argumente

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Die Delfinfänger kommen - und sie bringen schlagende Argumente mit. Das ist nicht immer ungefährlich und nicht gut fürs Equipment. Die gute Kamera sollte daher besser im Hintergrund bleiben... Meistens gehen derartige Konfrontationen glimpflich aus, doch die Stimmung der Delfinfänger wird immer gereizter. Der Druck über die Medien lässt nicht nach und so steht ihr lukrativer Verdienst auf dem Spiel.

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Delfinfänger in der Bucht von Taiji. Mit Netzen werden Delfine voneinander separiert. Ohnehin ist die kleine Bucht komplett mit Netzen abgesperrt. Die Delfine haben keine Chance zu entkommen und über die Netze springen die Delfine nicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Die Arbeit von atlanticblue in Taiji

atlanticblue versucht den Delfinfang in Taiji zu verhindern und gleichzeitig die Fänge zu dokumentieren. Nichts stört die Fänger in Taiji mehr als die Dokumentation und Veröffentlichung ihrer blutigen Arbeit. Die zuständige Fischereibehörde hat schon angedeutet, dass die Erteilung von neuen Fanglizenzen gefährdet ist, wenn die Berichterstattung in den Medien anhält oder sogar zunimmt. Daher ist die Arbeit vor Ort und die Beschaffung von neuem Medienmaterial so wichtig, um die Vorgänge in Taiji zu dokumentieren, zu veröffentlichen und über den Druck der Öffentlichkeit letztendlich die Fänge zu beenden.

 Die Arbeit von atlanticblue geht  an den Nerv der Delfinfänger

Hier versuchen die Delfinfänger mehrere tote Rundkopfdelfine im Hafen von Taiji anzulanden. Rund eine Stunde zuvor wurden sie in der kleinen Bucht getötet. Wir haben uns nicht versteckt, sondern zeigen bewußt Präsenz. Die Fänger versuchen jetzt, mit blauen Planen unsere Dokumentation zu behindern - mit wenig Erfolg. Mehrere Personen sind nur damit beschäftigt, unsere Arbeite zu behindern. Die Fänger sind genervt und der personelle Aufwand uns zu behindern ist groß.


 An der Bucht

Die Arbeit im Bereich der Schlachtbucht gestaltet sich wesentlich schwieriger als das Beobachten der Gescheh-nisse im Hafen. Während der Fangsaison sind die im Sommer frei zugänglichen Uferwege von der Stadt-verwaltung bzw. den Delfinfängern versperrt. Ein direkter Einblick in die Bucht ist daher von öffentlichen Wegen aus nicht möglich. An Tagen an denen Delfine abgeschlachtet werden, stehen zusätzlich Wachposten an den Zugangswegen, um ein Eindringen in den geschützten Bereich zu verhindern, denn die Delfinfänger können keine Zeugen gebrauchen.


Alle Zugänge zur Bucht sind während der Fangsaison ganztägig abgesperrt. Tagsüber ist im Bereich der Bucht nur selten jemand anzutreffen.

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 Dokumentation in der Bucht

Nur mit guten Ortskenntnissen ist es möglich, sich trotz aller Behinderungen im Bereich der Bucht zu bewegen. Aber dennoch ist Vorsicht angebracht, denn Konfrontationen mit den Delfinfängern sind absolut zu vermeiden. Nur gut getarnt kann man es wagen, sie bei ihrem blutigen Handwerk zu beobachten. Jeden Morgen kontrollieren die Delfinfänger als erstes die dicht bewaldeten Hänge an der Bucht und alle anderen Plätze, an denen sich unliebsame Gäste versteckt haben könnten. Wer sich nicht gut verbirgt, bekommt schnell Probleme. Ein Filmteam der ARD wurde im Dezember letzten Jahres bei den Dreharbeiten entdeckt und von den Fängern tätlich angegriffen. Ein weiteres Problem sind die Lichtverhältnisse. Ganz bewußt setzen die Fänger das Abschlachten der Delfine auf den frühen Morgen an. Noch deutlich vor Sonnenaufgang beginnen die Fänger ihr blutiges Handwerk. Zu dieser Zeit ist es noch so dunkel in der Bucht, dass es nur mit sehr lichtstarken Kameras möglich ist, das Geschehen zu dokumentieren. Die Delfinfänger sind sehr routiniert bei ihrer Arbeit. Das gesamte Geschehen in der Bucht dauert meistens nicht wesentlich länger als eine Stunde.

 


Das linke Bild zeigt die am Morgen herrschenden Lichtverhältnisse am Eingang zur Bucht. Innerhalb der Bucht ist es um diese Zeit noch dunkler. Nur mit entsprechendem Equipment kann bei diesen Bedingungen gefilmt werden. Das rechte Bild zeigt den Eingang zur Bucht, hinter der rechten weißen Boje.


Auch außerhalb der Bucht ist Vorsicht angebracht. Selbstverständlich werden unsere Aktivitäten vor Ort beobachtet und wir sind nicht willkommen. So wurde ein Reifen unseres Mietwagens in Taiji mit mehreren Metallgegenständen "behandelt" um unseren Bewegungsspielraum einzuschränken. Jedoch hat uns auch dieser kleine Zwischenfall nicht weiter aufgehalten. Nach kurzem Werksatttaufenthalt war das Problem behoben.