Die Arbeit von atlanticblue in Taiji
atlanticblue versucht den Delfinfang in Taiji zu verhindern und gleichzeitig die Fänge zu dokumentieren. Nichts stört die Fänger in Taiji mehr als die Dokumentation und Veröffentlichung ihrer blutigen Arbeit. Die zuständige Fischereibehörde hat schon angedeutet, dass die Erteilung von neuen Fanglizenzen gefährdet ist, wenn die Berichterstattung in den Medien anhält oder sogar zunimmt. Daher ist die Arbeit vor Ort und die Beschaffung von neuem Medienmaterial so wichtig, um die Vorgänge in Taiji zu dokumentieren, zu veröffentlichen und über den Druck der Öffentlichkeit letztendlich die Fänge zu beenden.
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Die Arbeit von atlanticblue geht an den Nerv der DelfinfängerHier versuchen die Delfinfänger mehrere tote Rundkopfdelfine im Hafen von Taiji anzulanden. Rund eine Stunde zuvor wurden sie in der kleinen Bucht getötet. Wir haben uns nicht versteckt, sondern zeigen bewußt Präsenz. Die Fänger versuchen jetzt, mit blauen Planen unsere Dokumentation zu behindern - mit wenig Erfolg. Mehrere Personen sind nur damit beschäftigt, unsere Arbeite zu behindern. Die Fänger sind genervt und der personelle Aufwand uns zu behindern ist groß. |
An der Bucht
Die Arbeit im Bereich der Schlachtbucht gestaltet sich wesentlich schwieriger als das Beobachten der Gescheh-nisse im Hafen. Während der Fangsaison sind die im Sommer frei zugänglichen Uferwege von der Stadt-verwaltung bzw. den Delfinfängern versperrt. Ein direkter Einblick in die Bucht ist daher von öffentlichen Wegen aus nicht möglich. An Tagen an denen Delfine abgeschlachtet werden, stehen zusätzlich Wachposten an den Zugangswegen, um ein Eindringen in den geschützten Bereich zu verhindern, denn die Delfinfänger können keine Zeugen gebrauchen.

Alle Zugänge zur Bucht sind während der Fangsaison ganztägig abgesperrt. Tagsüber ist im Bereich der Bucht nur selten jemand anzutreffen.
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Dokumentation in der BuchtNur mit guten Ortskenntnissen ist es möglich, sich trotz aller Behinderungen im Bereich der Bucht zu bewegen. Aber dennoch ist Vorsicht angebracht, denn Konfrontationen mit den Delfinfängern sind absolut zu vermeiden. Nur gut getarnt kann man es wagen, sie bei ihrem blutigen Handwerk zu beobachten. Jeden Morgen kontrollieren die Delfinfänger als erstes die dicht bewaldeten Hänge an der Bucht und alle anderen Plätze, an denen sich unliebsame Gäste versteckt haben könnten. Wer sich nicht gut verbirgt, bekommt schnell Probleme. Ein Filmteam der ARD wurde im Dezember letzten Jahres bei den Dreharbeiten entdeckt und von den Fängern tätlich angegriffen. Ein weiteres Problem sind die Lichtverhältnisse. Ganz bewußt setzen die Fänger das Abschlachten der Delfine auf den frühen Morgen an. Noch deutlich vor Sonnenaufgang beginnen die Fänger ihr blutiges Handwerk. Zu dieser Zeit ist es noch so dunkel in der Bucht, dass es nur mit sehr lichtstarken Kameras möglich ist, das Geschehen zu dokumentieren. Die Delfinfänger sind sehr routiniert bei ihrer Arbeit. Das gesamte Geschehen in der Bucht dauert meistens nicht wesentlich länger als eine Stunde.
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Die meisten der Delfine und Kleinwale werden getötet und ihr Fleisch verkauft. Nur etwa 100 Tiere werden lebend für Delfinarien und Freizeitparks gefangen. 





